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| Geschrieben von: Administrator | |||
| Montag, 11. Januar 2010 um 16:59 Uhr | |||
Der Flugplatz-Ausbau verzögert sich
Der Ausbau des Haßfurter Flugplatzes zum "Luftraum F" dauert noch. Das Ministerium in München pocht genau auf die Einhaltung der Vorgaben, und da fehlt ein Meter. Die Verkehrslandeplatz-GmbH rechnet jetzt mit dem Arbeitsbeginn im Juni.
An bauliche Veränderungen ist angesichts der Kälte und des Schnees nicht zu denken. Aber auch die Genehmigungsplanung zur Einführung des so genannten Luftraums F für den Haßfurter Flugplatz ist ins Stocken geraten. Der Grund für die Verzögerung liegt in einer auch für Mendel etwas ärgerlichen Kehrtwendung des Bayerischen Wirtschaftsministeriums, das in Bayern für die Verkehrslandeplätze zuständig ist. Für den Luftraum F, den andere und kleinere Flugplätze in Bayern mit etlichen Umgehungen von Vorschriften längst haben, ist es Bestimmung, dass die asphaltierte Start- und Landebahn auf beiden Seiten einen jeweils 75 Meter breiten Sicherheitsstreifen hat – als Grasfläche zwar, aber unbebaut (außer von Lampen). Flieger, die womöglich ins Schlingern geraten, sollen möglichst gefahrlos austrudeln können, lautet die Vorgabe.
Am Haßfurter Flugplatz ist das schon immer möglich. Nur am westlichen Ende der Landebahn reicht’s nicht ganz. Zieht man die Linie, so liegt von den geforderten 75 Metern Sicherheitsstreifen ein einziger Meter spitz in der Zufahrtsstraße zu den Flugplatz-Gebäuden. „Die Luftfahrtbehörde und das Bundesverkehrsministerium hatten signalisiert, dass eine Ausnahmegenehmigung unbürokratisch gegeben werden kann“, sagte Mendel. Doch das Bayerische Wirtschaftsministerium habe im Herbst mitgeteilt, dass die Sicherheitsflächen zwingend einzuhalten seien und keine Ausnahme erteilt werde. Mendel vermutet, dass zu dieser strikten Haltung „wohl die Großwetterlage beim Ministerium geführt hat, weil andere Flugplätze um Ausnahmegenehmigungen, allerdings ganz anderen Kalibers, nachgesucht haben und jetzt keine Präzedenzfälle geschaffen werden sollen“. Die Verkehrslandeplatz GmbH ist nun notgedrungen in der Umplanung. Der jetzige Zeitplan sieht vor, dass der Ausbau des Verkehrslandeplatzes für Luftraum F (mit Kosten von rund 700 000 Euro) etwa ab Juni des Jahres mit der Verbreiterung der asphaltierten Start- und Landebahn beidseitig um je 1,50 Meter begonnen wird.
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| Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 17. Januar 2010 um 14:12 Uhr |







